Werde Dir bewusst, was Du willst… Und dann tu es!

Manchmal kommt es mir vor, als verbringen wir das Leben auf einer Autobahn.

Wir rasen durch unseren Alltag, um all die Dinge zu erledigen, die wir auch sonst Tag für Tag erledigen.

Immer und immer wieder.

Tag für Tag und Jahr für Jahr.

Wir sind sehr gut darin, die Dinge zu tun, die wir schon kennen, mit denen wir bestens vertraut sind.

Schließlich befinden sie sich in unserer Komfortzone, hier kennen wir uns aus.

Gleichzeitig treten unsere geheimen Wünsche in den Hintergrund, weil wir uns keine Zeit (mehr) für sie nehmen.

Einen großen Teil unseres Tages verbringen wir unbewusst, morgens starten wir den Supercomputer in unserem Kopf und schon geht es los.

All die Programme starten und funktionieren weitestgehend reibungslos.

Und abends fallen wir ins Bett, oft mit diesem komischen Gefühl und diesen seltsamen Gedanken…

“War es das jetzt?”

“Wird es immer so weiter gehen?”

“Was ist mit all den Träumen, Wünschen und Sehnsüchten?”

Meist sind wir dann so müde, dass wir einschlafen.

Und morgens, wenn der Wecker wieder klingelt, fängt diese Geschichte von vorne an.

Ein anderer Tag, nahezu dasselbe Drehbuch.

Das kann man so machen.

Allerdings bringt uns diese Vorgehensweise nicht ein Stück weiter in unserer Entwicklung.

Wann genau ging eigentlich unsere kindliche Neugier verloren?

Wie ist das geschehen?

Es ist müßig, auf diese Fragen Antworten zu suchen.

Die gute Nachricht lautet, dass wir sie wiederentdecken können.

Erinnere Dich, wie stolz Du als kleines Kind warst, und Du neue Dinge ausprobiert hast, so lange, bis Du es geschafft hast.

Kannst Du das spüren?

Vielleicht hast Du schon mal von einer “Bucketlist” gehört?

Das kann ein Buch sein, eine Computerdatei, oder ein Stück Papier, auf dem Du alle Deine Wünsche, all das, was Du in diesem Leben erreichen oder ausprobieren möchtest, aufschreiben kannst.

Dadurch vermeidest Du, dass sie abhandenkommen.

Oder vergessen werden.

Und dass sie verschüttet werden, von all dem, was Du täglich aus Deiner eigenen Komfortzone so machst.

Dafür brauchst Du Zeit.

Zeit mit Dir.

Immer wieder.

Es geht darum, Deinen Wünschen die Chance zu geben, aus dem Unbewussten ins Bewusste zu gelangen.

Um sie dann festzuhalten.

Sie treten dadurch in Deine Realität ein.

Wichtig ist, dass Du sie ohne Wertung niederschreibst, denn werten kann dazu führen, dass sie nicht auf das Papier gelangen.

Sätze wie: “Hmm, das würde ich ja gerne machen, aber das ist total unrealistisch” können dazu führen, dass die tollsten Erlebnisse NICHT in Dein Leben treten werden.

Und das wäre doch schade.

Ich persönlich bin ein großer Freund davon mit dieser Liste zu arbeiten, immer wieder zu schauen, was ich davon schon streichen kann.

Um dann in die Erlebnisse und die Erinnerungen einzutauchen.

Und auch, um diese Liste immer und immer wieder anzupassen, und zu erweitern.

Wenn Du Deine Liste erstmalig erstellt hast, kannst Du stolz auf Dich sein.

Dir wird vermutlich bewusst werden, dass es so viel gibt, was auf Dich wartet.

Da draußen.

Die Welt.

Und nun liegt es an Dir, Dir zu überlegen, was Du gerne als erstes machen würdest.

Wann genau möchtest Du das tun?

Und vorsicht Falle: Auch hier gilt es, genau aufzupassen.

Die Verlockung ist nahe, Dinge nicht umzusetzen, denn der Alltag ist mächtig.

Setze Dir realistische Ziele

Kleine Schritte aus Deiner Komfortzone sind ebenfalls Fortschritte.

Nimm Dich wichtig und ernst und in die Pflicht, und fang an, Deinen Wünschen nachzugehen.

Du kannst.

Ende der Geschichte :-)

Nur das Beste

Dein Michael

 

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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