Was wäre, wenn es funktioniert?

Gibt es einen besseren Weg, einen Satz mit den Worten “Was wäre…” zu beginnen?

Ich persönlich finde, dass dieser Beginn den Raum für unsere Fantasie und unendlich viele Möglichkeiten öffnet.

Ich bin mir sicher, dass die tollsten Werke der Literatur und der Filmgeschichte, mit genau dieser Einleitung im Kopf des jeweiligen Autoren entstanden sind.

So könnten träumen, uns alles vorstellen, in Verbindung mit dem, was wir wirklich möchten, doch die Realität sieht leider oft ganz anders aus.

Wenn wir etwas machen möchten, uns etwas vornehmen, das wir noch nicht kennen, womit wir noch keine Erfahrung haben, fangen wir oft fast automatisch damit an, uns zu fragen: “Was wäre, wenn es nicht funktioniert?”

Und schon sind wir in unserem Film…

Film ab!

Wir malen uns die seltsamsten und skurrilsten Dinge aus, zum Beispiel, wie wir uns bis auf die Knochen blamieren…

Das können wir spüren, denn Gedanken erzeugen Gefühle.

Und Gefühle, die unbehaglich sind, erzeugen weitere ungünstige Gedanken, und diese wiederum erzeugen weitere ungünstige Gefühle in uns.

Willkommen in Deinem Kopfkino.

Am Ende stellen wir fest, dass wir wohl eine Schnapsidee hatten, und wir lieber die Finger davon lassen sollten, denn wir haben ja schon eine ganz konkrete Vorstellung davon, was passieren würde, wenn es nicht funktioniert.

Also ab zu den Akten ins Archiv, zu den anderen tollen Ideen, die wir einmal hatten.

Nicht sehr produktiv, oder?

Was wäre, wenn es funktioniert?

Ich denke, dass wir den Spieß umdrehen müssen.

Statt uns zu fragen: “Was wäre, wenn es nicht funktioniert?”, sollten wir uns lieber die Gegenfrage stellen…

Was wäre, wenn es funktioniert?

Spürst Du den Unterschied?

Und wieder heißt es herzlich willkommen in Deinem Kopfkino.

Nur dass nun positivere Gedanken und Gefühle in Dir aufkommen.

Ich glaube fest daran, dass Wachstum nur außerhalb unserer Komfortzone geschieht.

Warum verbringen wir dann eigentlich so viel Zeit und Energie damit, die Dinge so zu lassen, wie sie sind?

Denn offensichtlich ist die Frage “Was wäre, wenn es funktioniert?” eindeutig von Leichtigkeit gezeichnet.

Ich denke, dass unsere Komfortzonen gar nicht mehr so komfortabel sind, wie wir uns das vielleicht einreden möchten.

Im Hinterkopf ist uns schon länger klar, dass wir ihnen entwachsen sind, aber wir scheinen es nicht ertragen zu können, dass es gut für uns wäre, wenn wir uns neue Wachstumschancen suchen.

Ja, es ist schon seltsam…

Wir neigen dazu, uns für etwas zu entscheiden, von dem wir wissen, das wir es eigentlich nicht gar nicht wollen, da wir es ja schon bestens kennen.

Und das mit ziemlich viel Aufwand.

Im Prinzip ist uns ja klar, dass das Leben da draußen auf uns wartet, aber wir kehren lieber zu dem zurück, was wir schon in- und auswendig kennen.

Die gleichen Gedanken, die gleichen Gefühle, die gleichen Erfahrungen… (ich musste gerade gähnen ;-)

Das neue Jahr ist noch jung…

Ich finde heute ist ein großartiger Tag, um vorgefasste Meinungen und alte Glaubenssysteme infrage zu stellen.

Und das kann ganz leicht sein, schon ein kleiner Schritt aus der Komfortzone fühlt sich anders an, als das, was Du schon kennst.

Und vielleicht stellst Du Dir vorher die Frage: “Was wäre, wenn es funktioniert?”

Herrlich!

In diesem Sinne wünsche ich Dir nur das Beste, positive Gedanken, Gefühle und Erfahrungen.

Nur das Beste
Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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