Warum ich wenig von guten Vorsätzen zum Jahreswechsel halte

gute vorsätze

Das neue Jahr ist noch jung, und viele Menschen haben mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst.

Und vermutlich nicht einhalten können.

Wenn Dir das auch schon einmal passiert ist, dann wirst Du mir sicher recht geben, dass es da dieses Gefühl von Enttäuschung gibt.

Die Erkenntnis, dass man gescheitert ist.

Mit Pauken und Trompeten.

Wenn gute Vorsätze scheitern…

Man fängt an sich selbst die Schuld zu geben, und schlecht über sich selbst zu denken.

“War ja klar, dass ich es nicht schaffe.”

“Wie konnte ich nur auf die Idee kommen, dass mir das gelingt?”

“Alle anderen können das, nur ich nicht.”

“Ich bin selbst dafür zu [bitte hier abwertende Eigenschaft ergänzen].”

Die Frage ist nur, ob das sich Selbstzerfleischen der günstige Weg ist, um damit umzugehen?

Ist das wirklich erstrebenswert?

Soll das neue Jahr genau so beginnen?

Wir sind auch nur Menschen.

Scheitern gehört zum Handwerk, heißt es so treffend.

Statt schlecht über sich denken, halte ich es stattdessen für sinnvoll großzügig mit sich selbst zu sein.

Wenn ein Vorhaben scheitert, dann ist es so.

Das lässt sich nicht leugnen, und sollte genau so anerkannt werden, wie es ist.

Ohne Wertung.

Aus guten Vorsätzen die scheitern kann man viel lernen

Wie wäre es denn, wenn wir daraus lernen würden.

Angenommen das Vorhaben lautete, dass ab Neujahr Schluss ist mit dem Rauchen.

Schon am 2. Januar glühte der erste Glimmstängel.

Rauchen ist nicht gesund, das ist klar.

Aber vielleicht war es so, dass die betroffene Person noch gar nicht bereit war, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Wenn man eine Verhaltensweise aufgibt, dann stehen auch all die positiven Dinge auf dem Spiel, die man damit verbindet.

Das weiß unserer innerer Schweinehund natürlich ganz genau.

Und er will uns beschützen, er will, dass wir auch weiterhin unsere Raucherpausen machen können, unsere Verdauung ankurblen oder was auch immer mit dem Rauchen verbunden wird.

Ist man also noch gar nicht bereit etwas aufzugeben, dann muss das Vorhaben zwangsläufig scheitern, weil der Preis, auch wenn es zum Teil absurd klingen mag, einfach zu hoch.

Es lohnt also, beim Ablegen von unerwünschten Verhaltensweisen, so etwas wie einen Plan zu entwickeln.

Die Pro und Kontras gegeneinander abwiegen.

Dabei sollte man ehrlich mit sich umgehen.

Was ist das Gute am Alten?

Bleiben wir beim Rauchen.

Wenn es um Pausen für sich selbst geht, die man mit einer Raucherpause füllen kann, dann könnte man sich zum Beispiel fragen, wie man es schafft, trotz nun nicht mehr vorhandener Raucherpausen, gut für sich zu sorgen.

Und sich kleine Auszeiten zu gönnen.

Je besser die Vorbereitung, desto wahrscheinlicher ist auch das Gelingen.

Ich mache mir seit Jahren keine guten Vorsätze mehr.

Vielmehr überlege ich mir Dinge, auf die ich Lust habe, bzw. Lust haben könnte.

Du denkst jetzt vielleicht, dass das nach einer Bucket List klingt.

Ganz genau, nur anders.

Und wie, das verrate ich Dir in einem meiner nächsten Artikel.

Wie ist das bei Dir? Hattest Du gute Vorsätze? Und wie waren die ersten Tage mit Deinem Vorhaben?

Ich bin sehr gespannt und freue mich mehr darüber zu erfahren.

Hinterlasse unter diesem Artikel einfach einen Kommentar.

Die besten Grüße
Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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