Warum es gut ist, auch einmal richtig wütend zu sein

Wut

Wut hat einen miesen Ruf.

Und tatsächlich ist unbestritten, dass Wut unglaublich zerstörerisch für die Arbeit oder familiäre Beziehungen sein kann.

Sie hat den Ruf Menschen Schaden zuzufügen und sie beeinträchtigt.

Sie kann sogar unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden gefährden.

Wut kann die vernünftigste und respektabelste Person dazu bringen, ein übles Verhalten zu zeigen.

Wir brauchen nur die Nachrichten verfolgen…

Die häufigsten Arten, wie wir wütend werden, wird durch unsere Gefühle beeinflusst:

  • Verletzungen
  • Provokationen
  • Diskriminierungen
  • Drohungen
  • Frustration

Ich glaube, dass es wichtig ist, die eigene Wut wahrzunehmen.

Sie zu spüren.

Und noch wichtiger: Bewusst mit ihr umzugehen.

Denn die Unterdrückung von Wut kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Wir stauen unsere Wut an, und irgendwann wird sie sich entladen.

Dabei können wir unsere Wut gut für uns nutzen.

Wie kann Wut für Dich gut sein?

Wie alle unsere Emotionen hat auch die Wut ihren Platz und Zweck, weshalb sie für eine gute Wirkung genutzt werden kann.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie Wut für uns selbst und andere nützlich sein kann:

Wut hilft Dir, Deine persönlichen Grenzen zu überwinden

Wut ist ein energetisches Signal, das uns so viel über uns selbst verraten kann.

Es ist eine Möglichkeit zu kommunizieren, dass wir nicht glücklich sind oder eine Ungerechtigkeit erfahren haben.

Wenn Du nicht wütend wirst, wie kann die andere Person wissen, dass du unglücklich oder frustriert bist?

Wut ist Energie

Wut ist sehr effektiv.

Wir können sie als Motivation nutzen, um ein Problem zu lösen oder einen Standpunkt auszudrücken.

Die Forschung hat gezeigt, dass Wut dazu genutzt werden kann, uns dabei zu helfen, unsere Lebensziele zu erreichen, Barrieren des Wandels zu überwinden oder schwierige Probleme zu bewältigen.

Wut kann dich beschützen

Wenn Du jemanden siehst, der wütend ist, gehst Du ihm wahrscheinlich aus dem Weg.

Eine kluge Entscheidung.

In der Tat hält Ärger andere von uns fern.

Das kann uns den Raum geben können, den wir brauchen, um unsere Gedanken zu sammeln und die Situation zu bewältigen oder die Aufgabe besser erledigen.

Wir neigen dazu, Emotionen als positiv oder negativ zu bezeichnen, wobei der Zorn sowohl als unheimlich als auch gefährlich bezeichnet wird.

Dabei kann er aber durchaus konstruktiv sein, wenn er gerechtfertigt und der Situation angemessen ist.

Und wenn bewusst mit ihm umgegangen wird.

Ärger wird am besten durch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein gemanagt.

Es ist wichtig zu wissen, was Wutzyklen oder -muster auslösen können.

Effektive Kommunikation und Wertschätzung ist dabei der Schlüssel zur Nutzung von Ärger als handliches Werkzeug.

Das schafft Transparenz und hilft dabei, im Außen zu erkennen, dass man Dich gerade jetzt vielleicht nicht ansprechen sollte…

Fazit

Erlaube Dir, wütend zu sein, aber sei immer respektvoll!

Sprich aus, was Dir in den Sinn kommt…

Ich empfehle allerdings, es so zu formulieren, dass die Gefühle der anderen Person nicht verletzt werden.

Denke immer daran, Wut ist auch ein Ausdruck von Ideen, Gefühlen und Teilen Deiner Persönlichkeit.

Sie zu unterdrücken ist auf Dauer nicht gesund.

Du bist wütend?

Du hast das Recht es zu zeigen, mit Würde und Respekt.

Wut bringt eine gewisse Wahrheit und Ehrlichkeit mit sich und kann zu tieferen Ebenen der Verbindung mit der anderen Person führen.

Ich wünsche Dir einen stets bewussten Umgang mit Deiner Wut.

Sie ist menschlich.

Wir sind Menschen.

Nur das Beste

Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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