Dieser Punkt sollte auf keiner Todo Liste fehlen

todo liste

Eine ToDo Liste ist eine tolle Sache.

Sie gibt mir Struktur, was ich an diesem Tage alles erledigen möchte.

Für jemanden wie mich, der sich gerne flexibel organisiert, ist sie eine echte Hilfe.

Nicht zu starr, und doch finde ich die wichtigsten Punkte wieder.

Trotzdem habe ich in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass ich nach Abarbeitung der Liste, oft total erschöpft war.

Natürlich war ich zufrieden mit mir, dass ich alle Punkte erledigt hatte, und trotzdem, ich fühlte mich erschöpft.

Eine ToDo Liste hilft, Aufgaben zu priorisieren

Auf meinen ToDo Listen versuche ich die wichtigsten Aufgaben des Tages zu erfassen.

So kann ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Die anspruchsvollsten Punkte kommen nach oben, so entsteht eine Rangliste, und ich habe eine Idee, was wann erledigt werden muss.

Ich versuche dabei realistisch zu sein, und für mich zu prüfen, was ich wann schaffen kann.

Trotz diesen einfachen Konzeptes war es oft frustrierend für mich, dass ich zwar alles geschafft hatte, und mich trotzdem erschöpft fühlte.

Ich hatte dann irgendwann festgestellt, dass irgendetwas nicht stimmen konnte, wo lag der Fehler?

Habe ich mir zuviel zugemutet?

Meine ToDo Liste hatte einen Fehler…

Eigentlich nicht.

Eigentlich…

Das ist der Punkt.

Ich fing an zu prüfen, was ich genau fühle, dann wenn die ToDo Liste abgearbeitet war.

Ja, ich fühlte mich erschöpft.

Ich fragte mich, wofür die Erschöpfung stand.

Für welches Bedürfnis.

Dann machte es Klick.

Ich hatte einen wirklich wichtigen Punkt vergessen.

Dieser Punkt tauchte nicht in meinen Listen auf, ich hatte ihn schlicht vergessen.

Selbstfürsorge ist jetzt Teil meiner ToDo Liste

Ich hatte mich vergessen, gut für mich zu sorgen.

Auf keiner meiner Liste war der Eintrag Selbstfürsorge zu finden.

Ich verstand, warum ich mir kaum Pausen einräumte, warum ich Aufgabe für Aufgabe erledigte, und ich selbst komplett aus meinem eigenen Fokus geriet.

So hatte ich zwar realistisch eingeschätzt, was ich an einem Tag schaffen konnte, aber darüber hinaus hatte ich nicht gesehen, dass ich auch noch das Bedürfnis hatte, gut für mich zu sorgen.

Wenn ich von Selbstfürsorge schreibe, dann meine ich damit, Dinge, die mir gut tun, das kann eine Tasse Tee sein, oder ein Spaziergang an der frischen Luft.

Eine kurze Meditation.

Momente der Stille.

Selbstfürsorge gehört auf meine ToDo Liste, damit ich mich nicht selbst vergessse

Es geht um Dinge, die mir helfen, mich in Verbindung mit mir selbst zu fühlen.

Oder mich überhaupt wieder in Verbindung bringen.

Das gibt mir Kraft und Energie, mich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren.

Dann geht mir vieles viel leichter von der Hand.

Und ich fühle mich nicht mehr so erschöpft, wenn die ToDo Liste abgearbeitet ist.

Weil ich gut für mich gesorgt habe.

Das Notieren der Aufgabe Selbstfürsorge hilft mir, dass ich daran denke, gut für mich zu sorgen.

Das wünsche ich auch Dir, und Du kannst ja einmal für Dich selber prüfen, ob das Thema Selbstfürsorge auf Deinen ToDo Listen auftaucht.

Vielleicht organisierst Du Dich auch komplett anders, auch da kannst Du schauen, ob Du Dich selbst berücksichtigst.

In diesem Sinne wünsche ich Dir aufschlussreiche Erkenntnisse und wünsche Dir nur das Beste.

Ganz in Deinem Sinne und Deiner guten Verbindung zu Dir.

Herzlichen Gruß
Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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