Sag ja zu Dir – Danach ist alles anders

Dies ist ein Beitrag zu der Blogparade “Sag ja zu Dir!” von Jana Ritzen, bei der ich nur zu gerne mitmache, weil dieses Thema einfach wichtig ist, und einen echten Unterschied in Deinem Leben machen kann.

Mit diesem Artikel möchte ich zeigen, wie das so bei mir gewesen ist, dieser wunderbare Wendepunkt in meinem Leben.

Das war im Jahre 2010.

Reisen wir also für einen kleinen Moment zurück in der Zeit…

Irgendwo am Strand…

Sand, wohin ich blicke.

Herrlich!

Ich befinde mich gerade ca. 16.000 Kilometer entfernt von Zuhause.

Die Wellen zerbrechen hinten rechts an den Steinen vor dem Strand, ein tolles Bild.

Ein leichter Wind, der mir durch die Haare weht.

Der Himmel blau, und außer dem Meer ist kein Geräusch zu hören, doch das stimmt nicht ganz, eine Möwe stürzt gerade in die Fluten und fängt tatsächlich einen Fisch.

Ich bin ganz ruhig, ich beobachte.

Ein Anflug von Achtsamkeit.

Doch plötzlich, aus heiterem Himmel, überkommt mich ein komisches Gefühl…

Etwas, dass die ganze Idylle, die ich eben noch bewunderte, durcheinanderbringt.

So, als wenn ein kleiner spitzer Stein im Schuh, denn ich schon lange mit mir herumtrug, plötzlich größer und größer wird.

Ich zittere.

Mein Puls rast.

Ich weiß nicht genau, was es ist, aber ich spüre, dass sich etwas in meinem Leben ändern muss, und dass heute ein guter Tag ist, dies zu tun.

Hier, am Strand von Australien, irgendwo zwischen Sydney und Melbourne.

Rational betrachtet führte ich bis zu diesem Zeitpunkt ein tolles Leben.

Privat lief alles prima.

Ziemlich schnell, wusste ich, woher das Gefühl stammte, und welcher Bereich meines Lebens dieses Gefühl ausgelöst hatte.

Der Körper sendet Signale

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen herausfordernden und vor allem sicheren Job.

Mit tollen Kollegen und Kolleginnen, und doch schleppte ich mich die letzten Monate mit Bauchschmerzen, und üblen Krankheitssymptomen zu meinem Arbeitsplatz.

In diesem Moment erkannte ich die Ursache, die Botschaft, die ich seit geraumer Zeit wieder und wieder erhalten habe, endlich hatte ich sie verstanden.

Mir wurde schlagartig klar, dass ich zwar die Kompetenz für den Job hatte, doch leider konnte ich das über meine Präferenzen nicht sagen.

Das war nicht mehr mein Job, es war ein Job, den ich zwar von den Fähigkeiten gut bewältigen konnte, aber er entsprach schon seit geraumer Zeit nicht mehr dem, was ich wirklich machen wollte.

Ich wollte viel lieber etwas Kreatives machen, mit Menschen arbeiten, Face-To-Face, etwas bewegen, meinen Anteil dazu beitragen, diese Welt etwas besser zu machen.

Und so wurde mir klar, ich musste gehen…

Ich traf die Entscheidung, mich selbstständig zu machen.

Ich entschied mich, mein berufliches Leben selbst in die Hand zu nehmen und meine Komfortzone zu verlassen.

Ich sagte “Ja” zu mir und meinen Bedürfnissen.

Im klaren Bewusstsein, dass ich gegen meinen eigenen, bis dahin großen Wert “Sicherheit” verstieß.

Schließlich erhielt ich seit geraumer Zeit deutliche Signale, dass es an der Zeit war etwas zu ändern.

Sag ja zu Dir – Es ist alternativlos

Und so kündigte ich, wenige Monate später, meinen Job.

Ich hatte noch kein klares Bild, wohin die Reise gehen würde und es hat noch ein paar Jahre gedauert, bis sich das Bild schärfte.

Heute bin ich im klaren “Ja” zu mir und meinen Bedürfnissen und lebe und liebe den Beruf des Coaches, des Trainers, des IT-Beraters und des Unternehmers.

So vielfältig wie ich bin, kann ich heute das verfolgen, wofür ich wirklich brenne.

Ich kann mein berufliches Leben gestalten und das ist einfach wunderbar.

Und während ich diese Zeilen schreibe, erfüllt mich ein Gefühl von Ruhe und Frieden.

Ja, dieser Tag am Strand war ein großer Wendepunkt in meinem Leben und ich empfehle Dir, lieber Leser und liebe Leserin, auf Dich und Deien Bedürfnisse zu achten.

Um nach Deinen Präferenzen zu leben, Du kannst mir glauben, das macht einen Unterschied.

Einen großen Unterschied.

Nur das Beste
Dein Michael

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