Mut tut gut – Warum Du jeden Tag mutig sein solltest

Mut

Du kennst sie vermutlich auch, all die verpassten Augenblicke, die Momente, in denen etwas Besonderes möglich gewesen wäre und all die winkenden Chancen, die ungenutzt liegen blieben.

Wie würde Dein Leben heute aussehen, wenn Du damals die Gelegenheit mutig beim Schopfe gepackt hättest?

Hach…

Ganz ehrlich: Es ist wirklich nicht notwendig, diesen Gelegenheiten nachzutrauern.

Damit würdest Du Dir vermutlich mehr schaden als nützen.

Wenn Du Dich dafür verurteilst, nicht mutig gewesen zu sein, machst Du Dich nur unnötig klein.

Und das wäre für Dich und Deine persönliche Entwicklung nicht hilfreich.

Es wird Gründe gehabt haben, warum Dich damals in dieser oder jener Situation der Mut verließ

Dies solltest Du zunächst einmal anerkennen, so schmerzhaft es auch sein mag.

Die Gründe dafür liegen in Deinem Unbewussten, es sind all die Glaubenssätze, Erfahrungen und Deine Werte, die sich Deinem Mut mutig als Gegenspieler entgegenstellten.

Diese Anteile in Dir kannst Du als eingespieltes Team betrachten, das immer dann in Erscheinung tritt, wenn Du eigentlich etwas tun möchtest, was außerhalb Deiner Komfortzone liegt.

Und das bekommst Du zu spüren, körperliche Signale wie schlotternde Knie, zittrige Hände, Schweißausbrüche, Unwohlsein, und Unsicherheit können sich bemerkbar machen.

So mächtig sind unsere unbewussten Anteile.

Mit Mut kann Dein Unbewusstes nicht viel anfangen

Sie wollen nichts Böses von Dir, wirklich nicht, sie wollen Dich davor schützen etwas zu tun, was Du später bereuen könntest.

Durch klare Gedanken werden sie Dir ihren Unmut kundtun, zum Beispiel durch Sätze wie:

“Das kannst Du auch noch später machen!”
“Du blamierst Dich auf die Knochen!”
“Das wird auf jeden Fall schiefgehen!”

Uns vor Niederlagen, Enttäuschungen und Blamagen schützen zu wollen, ist aller Ehren wert, bringt uns aber leider in unserer Entwicklung nicht weiter.

Mut erlangen – Die Strategie der kleinen Schritte

Man sagt, dass man manchmal einfach ins kalte Wasser springen muss.

Ob das gleich so radikal sein muss, bezweifel ich, aber ich bin ein großer Freund davon, immer und immer öfter aus der eigenen Komfortzone hinauszutreten.

In einem Maße, das für mich vereinbar ist.

Der Grund ist einfach.

Durch den Mut, den Du immer wieder zeigst, überzeugst Du irgendwann zwangsläufig auch Deine inneren Zweifler davon, dass es nicht schlecht sein kann, immer wieder mutig zu sein.

Wie gesagt, Dein Unbewusstes will prinzipiell nichts Schlechtes für Dich.

Hol Dir Deinen Mut zurück

Kleinkinder probieren alles aus.

Sie unternehmen waghalsige Klettertouren, bei denen den Eltern das Blut in den Adern gefriert.

Woran liegt das?

Genau, sie wissen es einfach noch nicht besser.

Sie kennen noch nicht den Schmerz, die durch eine bestimmte Fallhöhe ausgelöst werden kann.

Wenn Kinder das Laufen erlernen, probieren sie es so lange, bis sie es können.

Obwohl sie unzählige Male hingefallen sind, stehen sie immer wieder auf und versuchen es erneut.

Es gibt keine Zweifel, ob das angestrebte Ziel erreicht werden kann, das Unbewusste verhält sich noch ruhig, und sammelt Erfahrungen.

Mut tut gut, fang einfach an

Nun würde ich Dir nicht unbedingt empfehlen, eine waghalsige Klettertour zu unternehmen.

Das Leben ist zu kurz, um unüberlegt/untrainiert halsbrecherische Dinge zu machen.

Aber prüfe doch einmal, welche Dinge Du machen könntest, die ein wenig Mut erfordern, auf die Du schon immer einmal Lust hattest?

Unternehmungen, die Dich aus Deiner Komfortzone locken werden, um zu lernen.

Vielleicht schenkst Du zum Anfang einfach einem fremden Menschen ein aufrichtiges Lächeln, einfach weil er/sie Dir gefällt?

Ist Dir schon einmal aufgefallen, wie wenig Leute mit einem freundlichen Gesicht umherlaufen?

Wenn Du eine Idee davon hast, was das für Dinge sein könnten, dann nur Mut!

Was kann Dir schon passieren?

Am Ende zählen nicht die Dinge, über die Du gestolpert bist.

Sondern, dass Du über Deinen eigenen Schatten gesprungen bist.

Denn das fühlt sich gut an.

So richtig.

Ganz anders als Routine, und von der haben wir doch alle mehr als genug, oder?

Darum geht es.

Ich wünsche Dir beste Erfahrungen und vielleicht hast Du ja Lust diese mit mir und meinen Leserinnen und Lesern zu teilen?

Nur das Beste
Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

Eine Idee zu “Mut tut gut – Warum Du jeden Tag mutig sein solltest

  1. Michael sagt:

    Hey, sehr motivierender Beitrag, Michael!
    Ich denke auch, dass man sich zu “unbequemen” Sachen durchringen sollte, um seine Komfortzone zu erweitern. Am Anfang ist es hart, aber mit der Zeit bin ich z.B. immer erstaunt wie weit ich mit dieser Herangehensweise gekommen bin.

    Weiter so und schöne Grüße!
    Michael

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