Selbstfürsorge – Mache jeden Tag eine Sache, die Dich glücklich macht

selbstfürsorge

Der Wecker klingelt.

Autopilot an.

Wir hetzen durch unseren Tag und erledigen unzählige Dinge, die (vermeintlich) erledigt werden müssen.

Am Ende des Tages sind wir erschöpft.

Vielleicht haben wir es geschafft, unsere To-Do-Liste abzuarbeiten.

Vielleicht auch nicht.

Vielleicht standen wir selbst gar nicht auf dieser Liste.

Wer immer nur dafür sorgt, dass es anderen gut geht, unterliegt leider der Versuchung, nicht gut für sich zu sorgen.

Über viele Jahre kann das seelische und körperliche Konsequenzen mit sich ziehen.

Natürlich ist es schön, anderen zu helfen.

Auch das kann zu unserem Glück beitragen.

Haken dran.

Das funktioniert aber nur, solange wir uns nicht selbst dabei vergessen.

Wie ist das bei Dir?

Selbstfürsorge, wie funktioniert das?

Die wichtigste Voraussetzung für Selbstfürsorge ist, dass Du Dir selbst erlaubst, gut für Dich zu sorgen.

Du zählst.

Deine Wünsche und Bedürfnisse zählen.

Du bist ein Individuum und nicht auf dieser Welt, um ausschließlich Dienstleister für andere zu sein.

Du darfst es Dir gut gehen lassen.

Wirklich!

Niemand hat es etwas davon, wenn Du Dich vernachlässigst.

Selbstfürsorge – Das Fundament

Selbstfürsorge beginnt mit ganz einfachen, vermeintlich selbstverständlichen Dingen.

Genug Schlaf, ausreichend Essen und Trinken.

Wie ist das bei Dir?

Auch Erholung und Entspannung gehören eindeutig dazu.

Auszeiten, bei denen Du nicht funktionieren musst, gehören ebenfalls in den Bereich Selbstfürsorge.

Wo Du einfach tun und lassen und sein kannst, wie Du bist.

Das ist wichtig, um Deinen Batterien aufzuladen.

Und um Deinen Geist zu beruhigen.

Selbstfürsorge – Der Umgang mit Druck und Belastung

Es gibt im Leben Phasen, die stressig sind.

Für uns alle.

Dauerstress kann eine ganze Zeit für uns funktionieren.

Aber nicht für immer.

Selbstfürsorge bedeutet, dass wir uns aber darum bemühen sollten, den Druck und die Belastung stetig wieder herunterzufahren.

Damit Du nicht dauerhaft im roten Bereich fährst.

Wie Du sicherlich weißt, kann dies einem Motor dauerhaft schaden.

So auch uns Menschen.

Selbstfürsorge – Auch eine Frage der Abwechslung

Unsere Komfortzone kann ganz schön gemütlich sein.

Dauerhaft werden wir aber zunehmend das Gefühl von Langeweile und Eintönigkeit erfahren.

Weil nichts Spannendes, Neues oder Aufregendes passiert.

Weil wir nicht gefordert werden

Weil wir uns nicht fordern.

Wenn Du ein eifriger Leser dieses Blogs bist, dann weißt Du ja bestimmt, dass das Verlassen der eigenen Komfortzone hier eine wichtige Rolle spielt.

Nicht im Sinne der Überforderung, aber des Wachstums.

Selbstfürsorge – Die soziale Komponente

Der Mensch wurde nicht für die Einsamkeit erschaffen.

Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes soziale Wesen.

Und damit meine ich jetzt nicht Social Media.

Vielmehr meine ich den persönlichen Kontakt, die ganz eigene Verbindung zwischen Menschen.

Ob nun in der Partnerschaft oder im Freundes- und Bekanntenkreis.

Austausch, das Miteinander, Streicheleinheiten, Diskussionen, all das ist wichtig für die eigene Selbstfürsorge.

Selbstfürsorge – Wie selbstbestimmt bist Du?

Vermutlich werden mir Eltern von kleineren Kindern an dieser Stelle recht geben.

Es ist gar nicht so einfach, an sich selbst zu denken und sich Zeit und Raum zu sichern.

Mit Kindern ist dies meist sehr schwierig.

Und doch ist immens wichtig, sich wichtig zu nehmen und sich diesen Raum und die Zeit für sich selbst zu sichern.

Auch im Sinne der Familie, ich erinnere an den roten Bereich, in dem man nicht zu lange fahren sollte.

Selbstfürsorge – Wie fange ich an?

Wenn Du das Gefühl hast, dass Selbstfürsorge gerade nicht so Dein Thema ist, dann kann Dir vielleicht folgende Frage helfen?

Was wäre ein allererster Schritt, um mehr Selbstfürsorge in Dein Leben zu lassen?

Ich halte es für sinnvoll, Dir eine Sache zu überlegen, die Du jeden Tag machen kannst.

Im Sinne eines Rituals.

Groß genug, damit Du all die positiven Aspekte der Selbstfürsorge spüren kannst (Erholung, Abwechslung, Umgang mit Druck und Belastung, etc.).

Und klein genug, damit Du Dich nicht überforderst.

Die Gefahr besteht darin, Dich direkt in Deine Panikzone zu befördern.

Dort ist es nicht sehr gemütlich und hat auch nicht viel mit Selbstfürsorge zu tun.

Wirklich nicht.

Was wäre ein erster, kleinstmöglicher Schritt, der Dich spüren lässt, dass Du gut für Dich sorgst?

Ist es eine kleine Pause am Morgen, nur für Dich, bei einer Tasse Tee?

Oder etwas ganz anderes?

Wenn Du diese eine Sache gefunden hast, die Dir gut tut und die Du jeden Tag machen könntest, dann mach es.

Dabei wünsche ich Dir wunderschöne Momente.

Sorge gut für Dich selbst, denn wirklich niemandem ist geholfen, wenn Du Dir selber schadest.

Pass auf Dich auf.

In diesem Sinne nur das Beste

Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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