Das passiert, wenn Du Deine Komfortzone nicht verlässt…

Komfortzone verlassen

Es ist jetzt mittlerweile sieben Jahre her, seit ich meinen ersten Kundenkontakt, damals noch Freelancer hatte.

Mir war bewusst, dass ich keine Tonnen an Erfahrung hatte, aber irgendwie fühlte ich mich doch als der Experte in diesem Raum, in dem ich meinen ersten potenziellen Kunden empfing.

Ich würde nun gerne schreiben, dass das Gespräch ganz einfach für mich gelaufen sei.

Und dass ich superprofessionell agiert und den Interessenten schon nach kurzer Zeit von mir überzeugt hätte.

Dem war leider nicht so.

Er verließ den Raum nach einer halben Stunde und wollte sich dann bei mir in den nächsten Tagen melden.

Wir haben nie wieder etwas voneinander gehört.

Und trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht missen.

So enttäuscht ich war, dass sich diese Person nicht mehr bei mir gemeldet hat, so war das Gespräch und die Vor- und Nachbereitung eine tolle, neue Erfahrung für mich.

Bisher lag sie außerhalb meiner Komfortzone, nun hatte ich mich hinausgetraut.

Und obwohl das Gespräch nicht das erwünschte Ergebnis lieferte, so fühlte sich die Tatsache, dass ich mich überhaupt getraut hatte, einfach nur großartig an.

So wechselte ich, damals noch unbewusst, die Perspektive.

Aus jeder gemachten Erfahrung wirst Du lernen

Ich fiel also nicht komplett ins Tal der Tränen, dafür aber konnte ich mich nach der Gewissheit, dass ich den Auftrag nicht bekommen würde, nach relativ kurzer Zeit daran erfreuen, dass ich mich trotzdem getraut habe.

In der Gewissheit, dass ich aus dieser Erfahrung lernen würde.

Ich möchte diese Erfahrung nicht mehr missen.

Die Erkenntnis, dass es zwar noch nicht gereicht hatte, das Scheitern aber trotzdem viel angenehmer war, als die letzten Jahre meiner beruflichen Karriere haben mir verdeutlicht, dass es gut ist, mich zu trauen, neue Dinge auszuprobieren.

Und das war tatsächlich nicht immer so.

Ich kann für mich sagen, dass es sich grandios anfühlt, sich der eigenen Angst gestellt zu haben.

Und je öfter Du das tust, desto mehr werden Dir bestimmte Dinge weniger Angst bereiten.

Einfach, weil Du Dich Deinen Ängsten stellst.

Das Ausbrechen aus Deiner Komfortzone bedeutet, Dich weiterzuentwicklen, in die Richtung, die Dir vorschwebt.

Es bedeutet, dass Du Dinge tun wirst, die Du gestern noch nicht getan hast.

Gleichzeitig verfolgst Du damit Deine Träume, anstatt dazubleiben, wo Du bist.

Und es geht immer darum, dass die gemachten Erfahrungen einen Mehrwert bieten, für Dich und Dein Leben.

Es geht nicht darum, Dich zu quälen, sondern vielmehr Dich Schritt für Schritt zu entwickeln.

Die Person, die Du wirklich bist, wird sich somit mehr und mehr entfalten.

Ganz in Deinem Sinne, so wie es für Dich gut ist, so wie es Dir gefällt.

Im Umkehrschluss heißt das aber leider auch: Wenn Du Dich entscheidest in Deiner Komfortzone zu bleiben, sich auch nichts ändern wird.

Dann bleibt alles so, wie Du es kennst.

Routine… (irgendwie langweilig, oder?)

Das Alte kennst Du schon, wie wäre es also mit neuen Erfahrungen, die Dich wirklich weiterbringen?

Ich bin sehr gespannt und würde ich natürlich freuen, wenn Du mir von Deinen Erfahrungen berichtest.

Nur das Beste
Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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