Komfort ist das Gegenteil von Freiheit…

freiheit

Wow, was für eine provokante Überschrift, oder?

Aber lass uns einfach mal draufschauen, wie das so ist mit der eigenen Freiheit.

Dann, wenn man es sich vermeintlich komfortabel in seinem Leben eingerichtet hat.

Oh, ich sage Dir, die Komfortzone ist überaus trügerisch.

Klar, kann es uns sehr gut gehen, wenn wir uns in ihr aufhalten.

Alles ist bekannt und vertraut und wir können sehr souverän in ihr agieren.

Und je öfter wir das tun, so gemütlicher wir uns einrichten, desto größer wird unsere Langeweile.

Warum?

Ist das nicht ein Widerspruch?

Nein, weil nichts Neues mehr passiert.

Wir können ganze Tages-, Wochen-, Monats-, und Jahresabläufe und im Prinzip unser Leben vorhersagen.

Und wir werden höchstwahrscheinlich recht behalten.

Natürlich wird es immer wieder unvorgesehene Ereignisse in unserem Leben geben.

Aber ihnen begegnen wir dann meist, ja genau, aus unserer Komfortzone heraus.

Wir werden gemütlich.

Träge.

Satt.

Die Hürde Neues auszuprobieren, wird dann irgendwann unüberwindbar.

Wir haben keine Lust und Bedürfnisse mehr nach Abenteuern, nach Dingen, die wir nicht kennen.

Aber…, ist das wirklich so?

Nein, natürlich nicht, aber wir verdrängen und leugnen diese Sehnsüchte in uns.

Weil wir es ja vermeintlich bequem haben und der Aufwand nun wirklich nicht zu rechtfertigen wäre.

Eine böse Falle.

So verbringen einige Menschen tatsächlich ihr ganzes Leben.

Und das ist auch in Ordnung so.

Problematisch wird es nur, wenn diese Menschen eines Tages bedauern, dass sie ihr Leben nicht richtig gelebt haben.

Das Leben ist ein Geschenk!

Die gute Nachricht lautet: Es ist nie zu spät, um aus seiner Komfortzone herauszutreten.

Es muss ja nicht gleich das größte Abenteuer des eigenen Lebens sein.

Aber ein kleiner, ein winzigkleiner Schritt über die eigene Grenze hinweg, kann manchmal schon reichen, um neuen Appetit zu kriegen.

Auf das Leben.

Auf Abenteuer.

Auf neue Erfahrungen.

Auf das eigene Wachstum.

Es ist völlig in Ordnung, sich bewusst in der eigenen Komfortzone aufzuhalten.

Das mache ich auch.

Ich habe auch nicht immer Lust, ständig neue Sachen auszuprobieren.

Ich halte mich immer dann in ihr auf, um neue Kräfte, Ideen und Inspirationen zu sammeln.

Um mich dann wieder aufzumachen, zu neuen Abenteuern.

Und ich sage Dir, das ist klasse!

Du wirst neue Dinge über Dich lernen, die Du Dir beim besten Willen nicht vorstellen konntest.

Das nenne ich Freiheit.

Freiheit bedeutet für mich, die Dinge zu tun, die ich wirklich machen möchte.

Die Dinge, auf die ich Lust habe, die mich faszinieren, und die ich immer schon einmal ausprobieren wollte…

Ich liebe dieses Kitzeln, die Ungewissheit, dieses Kribbeln, um dann ganz bewusst, den ersten Schritt zu machen.

Klar kann ich scheitern, ist mir schon oft passiert, ich weiß aber auch darum, dass ich um eine Erfahrung reicher bin.

Ein Leben in der eigenen Komfortzone bedeutet für mich das Gegenteil von Freiheit.

Eingesperrt in der vermeintlichen sicheren Umgebung, im goldenen Käfig.

Das Leben ist so vielfältig, und gleichzeitig so verdammt kurz.

Wie klingt das für Dich?

Was bedeutet Freiheit für Dich?

Ich wünsche Dir viele Schritte und tolle Erfahrungen außerhalb Deiner Komfortzone.

Nur das Beste
Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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