Es gibt ein Leben vor dem Tod – Oder: Was wir von Sterbenden lernen können

es gibt ein leben vor dem tod

Wir wissen es einfach nicht…

Wir tappen im Dunklen, in Ungewissheit, wir können nicht in die Zukunft schauen…

Es stimmt, wir haben keine Klarheit oder Gewissheit darüber, wie lange wir in diesem Leben auf diesem wunderbaren Planeten verbringen dürfen.

Das wissen wir und leben so, als wenn dies keine große Rolle spielen würde.

Zum einen ist es natürlich gut, dass wir nicht wissen, wann unsere Zeit einmal vorbei sein wird, denn sonst könnte uns die Gewissheit lähmen.

Zum anderen verleitet es dazu, sich mit diesem Gedanken überhaupt nicht auseinanderzusetzen.

Das widerrum kann dazu führen, dass wir so leben, wie wir es eben tun, ohne Bewusstsein für uns und unsere Bedürfnisse.

Vielleicht hast Du ja auch schon von dem Buch: THE TOP FIVE REGRETS OF THE DYING von der Autorin Bronnie Ware gehört?

Bronnie Ware war Palliativpflegerin für todkranke Menschen.

Diese Menschen haben sich ihr anvertraut und darüber berichtet, was sie am meisten, in Bezug auf das eigene, geführte Leben bedauern.

Es waren viele Menschen, die Bronnie begleitet hat und tatsächlich gab es Häufungen in den Dingen, die bereut wurden.

Es gibt ein Leben vor dem Tod: 5 Dinge, die von Sterbenden am meisten bereut werden

Diese möchte Dir in diesem Artikel kurz vorstellen:

1. “Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben”

Das eigene Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben, was für eine wunderschöne Vorstellung, oder?

Wenn wir unser Dasein damit verbringen, nur für andere dazusein und deren Erwartungen an uns zu erfüllen, wird eine Person definitiv zu kurz kommen.

Die eigene Person.

Ich persönlich denke, dass jeder von uns mit Talenten, Begabungen, Sehnsüchten auf diese Welt kommt, und es unsere Aufgabe ist, diesen auch nachzukommen.

Das heißt nicht, dass wir uns mit gespreizten Ellenbogen durch diese Welt boxen, ich halte es aber für unerlässlich immer wieder zu schauen, ob wir das tun, was wir eigentlich wollen.

Ob wir unser eigenes Leben führen.

Nach unseren Vorstellungen.

2. “Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet”

Die eigene Karriere kann ganz schön erfüllend sein, schade nur, wenn darüber all das vergisst, was einem wichtig ist.

Die Familie, die Partnerschaft, all die Menschen, die uns wichtig sind.

Oder die eigenen Bedürfnisse und Hobbys.

Ein Leben, dass nur auf die Arbeit und Geld verdienen ausgerichtet ist, kann dazu führen, dass man den Blick für all die anderen wichtigen Dinge im Leben verliert.

Vielleicht verpasst man dabei, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen, einfach, weil man die meiste Zeit im Büro verbringt.

Geld und Sicherheit ist das eine, aber das Leben hat so viele Facetten, die mit diesem Lebensstil auf der Strecke bleiben können.

3. “Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken”

Leben ist mehr als funktionieren.

Wer immer nur funktioniert, wird vielleicht verlernen, seine eigenen Gefühle auszudrücken.

Durch unsere Gefühle, denen wir Ausdruck verleihen, hinterlassen wir einen Abdruck dessen, wer wir sind.

Es ist ein Abbild unserer Persönlichkeit.

Wenn unsere Gefühle ausschließlich nach innen gerichtet sind und unterdrückt werden, werden wir nach außen eher als “Pokerface” angesehen.

Man weiß nicht genau, was wir denken oder fühlen, wir vermeiden jede Authentizität und machen es anderen Menschen nahezu unmöglich zu wissen, wer wir wirklich sind, wie wir denken und fühlen.

Das kann dazu, dass sich viele Menschen in einer eher mittelmäßigen Existenz einrichten und nie zu dem werden, was sie hätten sein können.

4. “Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten”

Wir Menschen sind soziale Wesen.

Wir brauchen den Kontakt zu unseren Mitmenschen.

Wir brauchen den Austausch, die Gemeinschaft, das Miteinander.

Wenn wir erwachsen werden, Familien gründen, neigen viele Menschen dazu, sich von der Außenwelt abzuschotten.

So geraten Freundschaften irgendwann in Vergessenheit.

Vielleicht sind wir uns auch zu sicher.

Und irgendwann verschwinden diese Freundschaften.

Menschen, die uns lieb und teuer waren.

Und irgendwann ist irgendwann zu spät.

5. “Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein”

Wir haben die Freiheit zu wählen, wie wir leben möchten.

Viele Menschen beschränken sich selbst aufgrund ihrer eigenen Glaubenssysteme.

Diese sind immer gut daran zu erkennen, wenn sie mit “Ich muss…” beginnen.

  • Ich muss besonders hart arbeiten, um…
  • Ich muss noch das und das erledigen, bevor…
  • Ich muss zuerst alle anderen glücklich machen, bevor…
  • usw…

Sätze wie diese stecken in unserer eigenen Komfortzone.

Sie sind überhaupt nicht komfortabel und doch kennen wir uns sehr gut mit ihnen aus, sie sind unsere Orientierung und gleichzeitig unsere eigenen Beschränkungen.

Kommen Dir diese 5 Punkte irgendwie bekannt vor?

Mich berühren sie sehr und ich finde es großartig, darum zu wissen, dass es genau diese Punkte sind, die am meisten bereut werden, wenn die eigene Zeit zu Ende geht.

Als Orientierung, als Gradmesser für das eigene Leben.

Denn jeder einzelne dieser fünf Punkte ergibt einen Sinn für mich.

Die gute Nachricht lautet, dass Dir vermutlich genügend Zeit verbleibt, um Dein Leben entsprechend (anders) auszurichten.

Natürlich nur, sofern Du das Gefühl hast, dass es für Dich sinnvoll sein könnte, genauer auf das eine oder andere in Deinem Leben zu blicken.

Es gibt ein Leben vor dem Tod: Wie willst Du leben?

Die Reise zu sich und den eigenen Bedürfnissen kann sehr spannend und aufschlussreich sein.

Die Frage, wie Du Dein eigenes Leben führen möchtest, solltest Du Dir immer wieder stellen, denn wie ich anfangs geschrieben habe, wissen wir nicht, wann unsere Zeit einmal abgelaufen sein wird.

Wie würde es sich anfühlen, Dein Leben nach Deinen ganz eigenen Vorstellungen zu führen.

Wenn Du Dich immer weiter dem annäherst, wie Du Dein Leben tatsächlich verbringen möchtest?

Und vielleicht bist Du sowieso schon auf einem guten Weg?

An welchen Stellschrauben würdest Du drehen, um Dein Leben noch erfüllter zu leben?

Auf dem Weg zur Veränderung braucht es keine großen Schritte, schon ein einziger kleiner Schritt aus der Komfortzone führt dazu, dass Du neue Erfahrungen machen wirst.

Kleine Schritte vermeiden zudem, dass Du Dich überforderst.

Und so ungewiss die Dauer unseres Daseins in diesem Leben auch ist, eines ist sicher:

Es gibt ein Leben vor dem Tod!

Wie willst Du es verbringen?

Wie lautet der Titel vom nächsten Kapitel?

Welche Erfahrungen möchtest Du machen?

Und mit wem?

Wie soll Dein Leben Ausdruck in der Welt finden?

Wie willst Du gelebt haben?

Fragen über Fragen ;-)

Aber glaube mir eins, es lohnt sich auf den Weg zu machen, um die eigenen Komfortzone zu erweitern, für Dich und Deine Bedürfnisse.

Denn schließlich geht es um Dich.

Das sollte Dir stets bewusst sein, denn wem nutzt es, wenn Du immer nur das getan hast, was man vermeintlich von Dir erwartet?

Wenn Du immer für andere gesorgt hast, und Dich darüber hinaus vergessen hast?

Ich wünsche Dir aufschlussreiche Erkenntnisse und Schlussfolgerungen, damit Du das Leben führen kannst, wie Du es Dir vorstellst.

Ganz in Deinem Sinne.

Es beginnt mit einem ersten Schritt.

Hierfür wünsche ich Dir nur das Beste

Dein Michael

Nachhaltige Veränderung funktioniert dann, wenn wir dafür von uns selbst ein klares “JA” haben und wir mit unseren Zielen im Einklang sind. Dazu gehört auch Mut und der Wille, die eigene Komfortzone zu verlassen. Mein Name ist Michael und ich arbeite als Life- und Business Coach (IHK).

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